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1920 Schützenverein Welver

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1928 Die drei Anton`s
v.l.n.r.: Anton Schnieder, Anton Fröhlich, Anton Birkenfeld

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1862 Pfeifendeckel

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Saal Wiemer

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1949 Vogelschießen mit der Armbrust

Seite: 1, 2, 3, 4,

Chronik 1929 – 1978 (150 Jahre)
Seite 4

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Mit dabei waren: Dagmar Schrieck, Hilde Goebel, Inge Nattkemper, Ulla Gerdes, Gerdi Berns-Müller, Anne Braun, Sieglinde Daube, Irene Leier, Brigitte Bornholdt, Monika Oberkönig, Emmi Lückenkemper, Margret Kreggenfeld, Edeltraut Wilms,
Edith Fleischer, Annette Daelmann, Gisela Coerdt,
Elke Eibel, Liesel Korczak, Roswitha Drepper,
Martha Schulte, Marlies Hüser, Else Stricker,
Margret Wiegmann, Ilse Bolk, Sonja Schrieck
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1975 Der Schützenverein beteiligt sich mit einem Prunkwagen am Karnevalsumzug des SV Welver. Die Fahrzeuge werden von Heinz Röttger und später von Manfred Berns-Müller zur Verfügung gestellt.

Als in Welver die Jecken erwachten und Weiber-fastnacht kreiert wurde, war der Schützenverein „HORRIDO“ auch bald dabei. Die Damen der Schützenoffiziere und einige andere Karnevals-begeisterte gestalteten mit viel Kreativität einen Wagen zum Motto der Saison. In der Woche nach dem 11. im 11. trafen sich die „flotten 13“, so nannte sich die Truppe und so fühlten sie sich auch.
Es musste ein zündender Spruch für den Karnevalswagen gefunden werden, der sich auch gestalten ließ. In geselliger Runde wurden viele Ideen geboren und auch wieder verworfen, bis etwas Passendes übrig blieb. Als bei einem Schützenfest die Gläser nur halb voll eingeschenkt wurden, hieß das Motto:
„Schützenfest war keiner blau, der Wirt er nahm’ s nicht so genau.“

Bei Dagmar und Albert Schrieck wurde im Keller gebastelt, gestrichen, geklebt, gemalt, gehämmert und getackert. Beim Aufbau des Wagens traten die Ehemänner in Aktion. Für den großen Umzug stellten die Damen ihre Kostüme selbst her und brachten auch das entsprechende Wurfmaterial (Bonbons etc.) mit. Mit einem kühlen Schluck und Verpflegung an Bord wurde es ein fröhlicher Tag. Das amtierende Königspaar gehörte stets mit in die Runde. Nach dem Umzug traf man sich in der Bördehalle oder anderswo.
Faschingsdienstag gab es ein internes Familientreffen mit Ehemännern um den Hoppeditz zu verbrennen.

1976 Der langjährige Kommandeur Heinz Röttger erklärt seinen Rücktritt.
Nachfolger wird Manfred Berns-Müller.

1977 „Aktion Sorgenkind“ der Welveraner Vereine mit Trödlermarkt, Fußballturnier, Oktoberfest des Schützenvereins mit Tombola und Frühschoppen. Ergebnis aller Ver-anstaltungen und Sammlungen: DM 4.777,-.

1978 Der Schützenverein Welver feiert sein 150-jähriges Jubelfest gemeinsam mit der Ausrichtung des Kreisschützenfestes. Der „Soester Anzeiger“ berichtet über den Verlauf des Festes:

 

 

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1977 Sammlung Aktion Sorgenkind
v.l.n.r.: Heinrich Röttger, Vikar Alfons Dicke, Heinz Schulte (genannt Blauer), Heinz Ackermann

„Mehr als 1000 Schützen aus dem Kreis Soest gaben sich am Samstag, 24. Juni in Welver ein Stelldichein: In der Bördegemeinde fand das Kreisschützenfest statt.

Insgesamt 29 Vereine aus dem Altkreis Soest waren gekommen. Nach dem Antreten auf dem Sportplatz vor der Bördehalle formierte sich ein langer Zug bis zur alten Molkerei, wo die Parade stattfand. Das Treffen der Kreis-schützengemeinschaft in Welver gab dem 150-jährigen Jubiläums-Schützenfest einen besonderen Rahmen.
Am frühen Nachmittag waren die insgesamt 29 Vereine auf dem Sportplatz angetreten und wurden durch den Kommandeur des Jubiläumsvereins, Manfred Berns-Müller begrüßt. Berns-Müller gab einen kurzen Einblick in die Geschichte der Welveraner Schützen und auch er betonte, wie es bereits vor 150 Jahren in den Statuten des Vereins „HORRIDO“ festgehalten wurde, dass das Fest ein für allemal in Welver bestehen bleiben solle. ...
Landrat Raulf hob in seiner Festrede, in der er auch den Dank für die Einladung einschloß, hervor, dass dieses achte Kreisschützenfest der Schützengemeinschaft eine Demonstration des heimischen Brauchtums sei. Gegenwärtig gebe es häufig Fragen nach dem Sinn von Schützenfesten. In aller Deutlichkeit gab der Landrat den Schützen als Antwort auf die Frage, dass Tradition, Brauchtum und Sitte in der Liebe zur Heimat wurzele. Die Wahrung der sittlichen Werte habe man von den Vorfahren übernommen und das müsse Anspruch und Ansporn zugleich für die Schützen sein, sie weiter zu tragen. Dem Jubiläumsverein übermittelte Raulf Glückwünsche, der Verein „HORRIDO“ sei mit der Geschichte der Gemeinde Welver stets eng verbunden gewesen. Er wünschte dem Verein weiterhin
„Blühen und Gedeihen“. ...
Starker Regen machte dem offiziellen Treiben der Veranstaltung ein vorschnelles Ende. Die Schützen, die Königspaare mit Hofsaat suchten schnell das Trockene in der Bördehalle. Nach kurzer Zeit jedoch traten die Vereine abermals auf dem Sportplatz an, um sich zu einem langen Zug durch das Dorf zu formieren. Vor der alten Molkerei fand dann die Parade statt. Sämtliche Vereine erwiesen der langen Reihe der Majestäten ihre Referenz, 13 Spielmannszüge und ein Musikzug begleiteten das Geschehen des Nachmittags mit klingendem Spiel. Zahlreiche Welveraner standen an den Strassen, um sich das Ereignis nicht entgehen zu lassen.

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1978 Festansprache zum 150-jährigen Jubiläum v.l.n.r.: Giselher Pohl (ev. Pastor), Manfred Berns-Müller (Oberst), Erich Schlotmann, Rudolf Harling (Oberkreisdirektor), Max Herberg (Gemeindedirektor), Offiziere der Kreisschützengemeinschaft
u. a. Hubert Hillen (2.v.r.)

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