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1920 Schützenverein Welver

03

1928 Die drei Anton`s
v.l.n.r.: Anton Schnieder, Anton Fröhlich, Anton Birkenfeld

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1862 Pfeifendeckel

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Saal Wiemer

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1949 Vogelschießen mit der Armbrust

Chronik von 1828 – 1878 (50 Jahre)

1828 Am 5. Mai 1828 erfolgt die Gründung des Schützenvereins Welver mit 85 Schützen aus mehreren Ortsteilen. Die Musik wurde von Fuldaern „Musici“ ausgeführt, später von der Oestinghauser Kapelle. Erster Schriftführer des Vereins wird der Amtsekretär Dreyer.

1848 Beim Schützenfest erscheint zum ersten Mal ein Hofstaat.

1849 Dem Schützenkönig wird zum Geschenk eine Pfeife überreicht (bis 1848 silberne Löffel).

Zusätzlich zum Vogelschießen wird das Flatterschießen eingeführt, bis 1848 schoss man noch auf einen Hampelmann.

1856 Beschaffte sich eine aus den Mitgliedern des Vereins bestehende Aktiengesellschaft ein Schützenzelt etc. zum Preise von 300 Thalern. Jede Aktie betrug 5 Thaler. Das Fest wurde zum ersten Male unter den „Buchen“ abgehalten. Das Zelt erwarb 1896 der Gastwirt Christian Wiemer käuflich und ebenfalls die an seinem Grundstück liegende Holzbaracke.

1859 Der jeweilige Hauptmann übernimmt die Führung des Vereins, bisher lag die Leitung des Vereins in Händen eines Präses.

1874 Einladung aus dem Central-Volksblatt

1878 Der Schützenverein Welver feiert sein 50-jähriges Jubelfest. Das „Soester Kreisblatt“ berichtet über den Verlauf des Festes:

„Am 28. und 30. Juli konnte in dem bekannten Buchenwäldchen unter festlich dekoriertem Zelte eine ebenso seltenes, wie schönes Fest begangen werden: das 50jährige Bestehen des örtlichen Schützenfestes sowie die 50jährige Jubelfeier des ersten Königspaares, des Ehepaares Anton Melchers zu Nateln und sich heranschließend dem Königspaar von 1828 auch pro 1878 als solchem gehuldigt werden. Herr Melchers tat nämlich auch in diesem Jahre den Königsschuß und dem alten Königspaare von 1828 war es vergönnt, in voller Gesundheit und Rüstigkeit auch das diesjährige Fest mitzufeiern. Es ist ein Zusammentreffen von einem Ereignisse, das vereinzelt dasteht und geeignet sein möchte, in den Annalen der Schützenfeste verzeichnet zu werden!“

Das Königspaar wurde vom Gutshof in feierlichem Zuge abgeholt. Herr Ehrenamtmann Smiths, der Hauptmann des Vereins, richtete an den 77-jährigen König und die 76-jährige Königin herzliche Worte der Begrüßung. Zu dem großartigen, glänzenden Verlauf des Festes hörte man aus dem Munde eines Enkels des ersten Königs, Franz Kleekämper, weitere interessante Mitteilungen.

Sodann wurde der Schützenzug auf dem geräumigen Gutshof mit Kaffee, Kuchen und Bier bewirtet. Nicht weniger als 50-60 Reiter in Schützenunifom und grüner Mütze mit breitem Schirm gaben dem Königspaare das Geleit. Auf einem mit Maiengrün bekränzten Leiterwagen hatte die Musik im Festzug Platz genommen. Eine schier unübersehbare Anzahl von Kutschwagen folgte dem Jubelpaar zum Festplatze. Der Festzug war 1 ½ Kilometer lang. Zwei Reiter in weiß-grüner Tracht (Franz Heymühle und Heinrich Bertels aus Meyerich) ritten dem Zuge voran.

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1862 Pfeifendeckel

Der damalige Gerichtsdirektor Otto von Michels aus Soest beehrte die Jubelfeier durch persönliche Teilnahme. Beim Einzug des Königspaares auf dem Festplatz ertönten die Böllerschüsse und zugleich beim Betreten des Schützenzeltes bildete die gesamte Schützengesellschaft auf Veranlassung des Ehrenamtsmannes Smiths einen Kreis um das Jubelpaar, das nach den Klängen der Musikkapelle den ersten Tanz alleine tanzte. Der ganze Hofstaat setzte sich aus älteren Personen zusammen, die ebenfalls das erste Schützenfest 1828 mitgefeiert hatten.

Sodann wurde der Schützenzug auf dem geräumigen Gutshof mit Kaffee, Kuchen und Bier bewirtet. Nicht weniger als
50-60 Reiter in Schützenunifom und grüner Mütze mit breitem Schirm gaben dem Königspaare das Geleit. Auf einem mit Maiengrün bekränzten Leiterwagen hatte die Musik im Festzug Platz genommen. Eine schier unübersehbare Anzahl von Kutschwagen folgte dem Jubelpaar zum Festplatze. Der Festzug war 1 ½ Kilometer lang. Zwei Reiter in weiß-grüner Tracht (Franz Heymühle und Heinrich Bertels aus Meyerich) ritten dem Zuge voran.

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Königin 1830
Frau Hockelmann