Das Kinderschützenfest des Schützenvereins „HORRIDO“ erlebte in den Jahren 1998/99 leider nur eine kurze Wiederbelebung.

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Die erste Königin beim Kinderschützenfest des Schützenvereins „HORRIDO“ nach 46 Jahren wurde nach dem 204. Schuß die elfjährige Corinna Kusig. Die Regentin wählte den gleich-altrigen Alexander Hölter zu ihrem Prinzen.
Gute zwei Stunden hatte das Vogelschießen gedauert, in dessen Verlauf Steffen Schwirtzek die Krone, Tim Robin Gebhardt das Zepter und Martin Pospich den Reichsapfel geschos-sen hatten.
Zunächst begrüßte der Vorsitzende des Schützenvereins, Schützenoberst Hubert Schnieder, alle Festbesucher und geladenen Gäste. Mit Elisabeth Wiemer war die erste Kinderschützenkönigin des Jahres 1927 anwesend, die die alte Fahne aus dem Jahre 1925 übergab, die sie bis dato verwahrt hatte. Weitere Ehrengäste waren die noch lebenden Königspaare aus den 50er Jahren, wo das letzte Mal Kinderschützenfest gefeiert wurde, sowie der letzte Kinderkommandeur Walter Hell.

Wie der Soester Anzeiger 1998 berichtete:

„Beim Schießen erwies sich der Vogel als äußerst zäh, dennoch fand nach der Übergabe der Insignien durch Kommandeur Tobias Hölter ein kleiner Umzug durch die Ahornstraße statt. Hier war Station bei Familie Gerstmann.
Zurück auf dem Schützenplatz wurde vom Königspaar und dem zehn Paare zählenden Hofstaat eine Parade abgenommen. Fahnenträger war Manuel Gerstmann, gefolgt von den Fahnenoffizieren Fabian und Steffen Schwirtzek. Als Königsoffizier fungierten Anne Schnieder und Kim Pöppinghaus.
Der Spielmannszug der Kyffhäuser Kamerad-schaft Welver begleitete nicht nur den Um-zug, sondern das ganze Fest musikalisch.
Der Königstanz fand diesmal mit dem Kinderkönigspaar und dem amtierenden Schützenkönigspaar Hildegard und Norbert Quante statt. Es wurde zunächst zu viert und dann mit allen Kindern ausgelassen getanzt. Jedes der mehr als 80 Kinder bekam einen Süßigkeitentüte mit einem Tombola-Los als Geschenk. Das Kinderkönigspaar konnte eini-ge sehr schöne Preise überreichen. Der Schützenplatz war gut besucht und auch beim Umzug und der Parade waren viele Eltern und Anwohner dabei.
Damit hat das Kinderschützenfest die Erwar-tungen des Vorstandes und des Orgateams weit übertroffen. Auf dem Schützenplatz war für Essen und Trinken ausreichend gesorgt. Außerdem lud ein reichhaltiges Spielangebot die kleinen Festbesucher zum Mitmachen ein. Neben der Knax-Hüpfburg gab es Torwand-schießen, Sackhüpfen, Kegeln, einen Nagel-balken und einen heißen Draht. Besonderen Dank der Verantwortlichen gilt den vielen freiwilligen Helfern, ohne deren Einsatz die Veranstaltung so nicht hätte stattfinden können.“

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